17. Juni 1953 – Ein Ruf nach Freiheit!
17. Juni 1953 – Ein Ruf nach Freiheit!
„Leider wissen heute gerade in weiten Teilen Westdeutschlands viele Menschen nicht mehr, was am 17. Juni 1953 geschehen ist“, erklärt unser Kreisvorsitzender Maximilian Kemler. „Mehr als eine Million Menschen gingen damals in über 700 Städten und Gemeinden auf die Straße, um für freie Wahlen und ein Ende der sozialistischen Unterdrückung zu demonstrieren. Sie hatten genug von der Tyrannei und wagten es trotz der zu erwartenden Konsequenzen, sich mutig gegen das Regime zu stellen.“
Kemler gedachte dabei insbesondere derjenigen, die im Einsatz für die Freiheit ihr Leben verloren haben. „Dass die Rote Armee und die Volkspolizei mit Gewalt und dem Einsatz von Panzern gegen friedliche Demonstranten vorgingen, zeigte schon früh, welch ein Unrechtsstaat die DDR von Beginn an war. Der anschließende Aufbau des brutalen Überwachungsapparates und der Bau der Mauer waren der Versuch, den Freiheitswillen der eigenen Bürgerinnen und Bürger zu brechen. Doch auch wenn dieses Unrecht Jahrzehnte andauerte – die Freiheit siegte spätestens mit dem Fall der Mauer. Wir gedenken der Opfer dieses Unrechtsregimes und halten die Erinnerung an den 17. Juni wach: als Mahnung und als Auftrag, sich auch heute konsequent gegen Unterdrückung und für die Freiheit einzusetzen.“