Beleuchtung an der Kanalpromenade: "Hat das Rathausbündnis keinen Respekt vor der Entscheidung in den Außenstadtteilen?"
„Wenn wir es ernst damit meinen, dass die Bezirksvertretungen die Interessen der Menschen vor Ort aufnehmen und vertreten, dann ist klar wie die Entscheidung zur Kanalbeleuchtung im Rathaus ausfallen muss”, mahnt der Vorsitzende der FDP im Rat der Stadt Münster, Jörg Berens. Dem Wunsch der Bezirksvertretungen Ost, Südost und Hiltrup entsprechend, soll die adaptive Beleuchtung an der Kanalpromenade dauerhaft, mit Ausnahme im Bereich der Rieselfelder, eingeschaltet werden. „Jetzt müssen Grüne und SPD, die offensichtlich den Vorgang gänzlich ablehnen wollen, zeigen, ob Sie über die Außenstadtteile hinweg entscheiden werden“, so Berens weiter.
“Wer Verantwortung für Münster übernehmen will, muss auch die Belange der Außenstadtteile berücksichtigen. Und wenn wir die Stadtteile für junge Menschen attraktiv machen wollen, so ist eine Grundvoraussetzung, dass wir ihnen zu jeder Zeit sichere Verkehrswege zur Verfügung stellen. Sollte das Rathausbündnis hier nun anders entscheiden, wird Realität was viele Bürgerinnen und Bürger in den Außenstadtteilen schon lange befürchtet haben. Sie werden politisch abgehängt”, ergänzt FDP-Ratsfrau Claudia Grönefeld abschließend.