Einführung von KI in Münsters Schwimmbädern: „Das ist die Chance auf mehr Sicherheit und längere Öffnungszeiten“

Einführung von KI in Münsters Schwimmbädern: „Das ist die Chance auf mehr Sicherheit und längere Öffnungszeiten“

Die FDP im Rat der Stadt Münster begrüßt die Einführung eines KI-gestützten Systems in den städtischen Schwimmbädern. „Wir freuen uns, dass unser Antrag aus dem letzten Jahr Wirkung zeigt und nun Haushaltsmittel für ein entsprechendes Pilotprojekt bereitgestellt werden“, erklärt der FDP-Vorsitzende im Rat, Jörg Berens.

Das auf künstlicher Intelligenz basierende System erkennt potenzielle Gefahrenlagen im Wasser und alarmiert das Aufsichtspersonal unmittelbar über eine Smartwatch. „Bereits im vergangenen Jahr konnte durch ein solches System das Leben eines vierjährigen Mädchens in Everswinkel gerettet werden. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Statistik der DLRG, dass im Jahr 2025 insgesamt 393 Menschen bei Badeunfällen ums Leben kamen. Vor diesem Hintergrund hoffen wir auf schnelle Erfolge bei der Einführung in Münster sowie eine zügige Ausweitung auf alle Schwimmbäder der Stadt“, so Berens weiter.

Nach Auffassung des sportpolitischen Sprechers der FDP, Maximilian Kemler, bietet die flächendeckende Einführung der Technologie auch die Chance, die Öffnungszeiten der städtischen Bäder perspektivisch auszuweiten. „Wenn sich das System bewährt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spürbar entlastet, eröffnet sich die Möglichkeit, die Öffnungszeiten insbesondere in den Hallenbädern in Roxel, Hiltrup und Wolbeck wieder zu erweitern“, erläutert Kemler.

Abschließend betont Berens: „Das KI-System wird einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten. Noch entscheidender für die Zukunft ist jedoch, dass wieder mehr Kinder sicher schwimmen lernen. Dafür sind ausreichende und verlässliche Öffnungszeiten in unseren Bädern unerlässlich.“