FDP fordert einheitliches und vorgezogenes Anmeldeverfahren für weiterführende Schulen
FDP fordert einheitliches und vorgezogenes Anmeldeverfahren für weiterführende Schulen
In ein “Hamsterrad der Improvisation” werden laut FDP im Rat die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern durch das bisherige zweistufige Anmeldeverfahren für die weiterführenden städtischen Schulen gezwungen. “Übervolle und zusätzliche Klassen, mehrfache Ablehnungen, lange Entscheidungszeiträume - noch nie waren die Unwuchten bei der Schulplatzvergabe so stark ausgeprägt wie in diesem Jahr”, mahnt die Ratsfrau und schulpolitische Sprecherin der FDP, Claudia Grönefeld.
Grund dafür seien die seit zwei Jahren deutlich steigenden Schülerzahlen, die das Angebot an Schulplätzen in der Stadt zunehmend ausschöpften, so Grönefeld weiter. Zudem würden nach der neuen Bevölkerungsprognose die Zahlen in den nächsten Jahren nochmals stärker steigen und die Herausforderungen verschärfen. “Wir sehen dringenden Handlungsbedarf und haben daher einen Antrag an den Rat gestellt, ab dem nächsten Jahr das Anmeldeverfahren einheitlich und vorgezogen für alle weiterführenden städtischen Schulen in Münster durchzuführen. Unser Ziel ist es, das Anmeldeverfahren transparent, fair und besser planbar zu gestalten und ad hoc-Maßnahmen wie in diesem Jahr zu vermeiden”, erläutert Grönefeld.
Die Freien Demokraten sehen in einem vorgezogenen und einheitlichen Anmeldeverfahren zudem einen wichtigen Baustein für eine mittel- und langfristig verlässliche Schulentwicklungsplanung in Münster.