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FDP Münster: Der Blick richtet sich auf die Landtagswahl

FDP Münster: Der Blick richtet sich auf die Landtagswahl

Die Freien Demokraten Münster haben in drei aufeinanderfolgenden Wahlversammlungen ihre Kandidierenden für die Landtagswahl 2027 gewählt. Mit Dr. Petra Meyer, PD Dr. Astrid Stumpf und Lorenzo Peuser schicken die Münsteraner Liberalen ein Team mit unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Hintergründen in den Landtagswahlkampf.

Im Wahlkreis 83 (Münster I – Steinfurt IV), zu dem neben Teilen Münsters auch die Gemeinde Altenberge gehört, tritt die 41-jährige Juristin und Hochschulprofessorin Dr. Petra Meyer für die Freien Demokraten an. In ihrer Bewerbungsrede machte sie deutlich, wofür sie im kommenden Wahlkampf stehen will: „Wir wollen ein NRW, das den Menschen vertraut, statt sie zu bevormunden. Ideologie muss raus aus der Politik, der Staat zurück zu seinen Kernaufgaben und Leistung wieder Vorrang bekommen“

Im Wahlkreis 84 (Münster II) wird die 48-jährige Ärztin und Privatdozentin PD Dr. Astrid Stumpf für die FDP ins Rennen gehen. Auch sie will im Wahlkampf deutlich machen, dass liberale Politik konkrete Antworten auf die aktuellen Herausforderungen geben kann: “Wir wollen nicht, dass der Staat den Menschen vorschreibt, wie sie zu leben haben. Wir wollen, dass er ihnen die Chancen gibt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Dafür brauchen wir vor Ort beste Bildung, weniger Bürokratie und echte Aufstiegschancen – unabhängig vom Elternhaus” , so Stumpf.

Den Wahlkreis 85 (Münster III – Coesfeld III) wird der 21-jährige Masterstudent der Politikwissenschaft Lorenzo Peuser vertreten. Der Wahlkreis umfasst neben großen Teilen des Münsteraner Westens auch die Gemeinden Havixbeck und Nottuln. Peuser will insbesondere bei jungen Menschen für liberale Politik werben: „Aufstieg muss in NRW wieder möglich sein. Dafür braucht es klare Perspektiven, auch auf dem Jobmarkt, die Menschen optimistisch in ihre Zukunft blicken lässt und Werkzeuge in die Hand gibt, den eigenen Lebensentwurf selbstbestimmt zu verwirklichen“, so Peuser.

Der Münsteraner FDP-Kreisvorsitzende Maximilian Kemler zeigte sich trotz der derzeit schwierigen Umfragewerte der FDP zuversichtlich: „Wir haben ein starkes und mutiges Team aufgestellt, das unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen miteinander verbindet. Jetzt beginnt für uns die eigentliche Arbeit. Wir werden den Bürgerinnen und Bürgern ein klares liberales Angebot machen und um jede Stimme kämpfen. Unsere Partei wird aktuell vielerorts unterschätzt. Aber wir wissen, was möglich ist, wenn wir geschlossen auftreten und bis zum Wahltag kämpfen. Wir sind bereit, am Wahlabend für eine Überraschung zu sorgen. Dafür werden wir 110 Prozent geben.“