FDP warnt vor Folgen der geplanten Rentenreform für Studierende und Gastronomie in Münster: „Stefan Nacke muss sich jetzt für Münster einsetzen!“
FDP warnt vor Folgen der geplanten Rentenreform für Studierende und Gastronomie in Münster: „Stefan Nacke muss sich jetzt für Münster einsetzen!“
Die FDP Münster warnt vor den Folgen der geplanten Rentenreform für Studierende und Gastronomiebetriebe in der Stadt. Die Freien Demokraten kritisieren insbesondere die Pläne, Minijobs künftig stärker mit Sozialabgaben zu belasten. Den Münsteraner CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Nacke fordern sie auf, sich innerhalb der Unionsfraktion für den Erhalt der bisherigen Regelungen einzusetzen.
„Stefan Nacke vertritt mit Münster eine der größten Studierendenstädte Deutschlands im Bundestag. Ausgerechnet seine Partei treibt in Berlin eine Politik voran, die hier vor Ort Studierende und Gastronomie besonders hart treffen würde“, kritisiert die stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Franziska Brandmann. „Wir erwarten, dass er die Interessen seiner Heimatstadt auch innerhalb der Unionsfraktion vertritt, statt zusätzliche Belastungen für die Menschen mit kleinen Einkommen in Münster mitzutragen.“
Hintergrund sind Vorschläge, die Befreiungsmöglichkeiten von der Rentenversicherungspflicht bei Minijobs weitgehend abzuschaffen. Besonders betroffen wären Studierende, die auf Nebenjobs angewiesen sind, um hohe Mieten und steigende Lebenshaltungskosten zu finanzieren. Gleichzeitig sind Minijobber gerade für die Münsteraner Gastronomie unverzichtbar.
Brandmann verweist darauf, dass bundesweit rund zwei Drittel aller Studierenden neben ihrem Studium arbeiten. Zusätzliche Sozialabgaben würden ihre ohnehin angespannte finanzielle Situation weiter verschärfen. „Dafür zu sorgen, dass Studierende mit Minijob künftig bis zu 56 Euro weniger im Monat zur Verfügung haben, ist das Gegenteil von sozialer Politik“, so Brandmann.
Dabei gehe die Bedeutung von Minijobs weit über Studierende hinaus. Sie ermöglichten vielen Menschen einen unkomplizierten Einstieg in den Arbeitsmarkt und die Möglichkeit, flexibel etwas hinzuzuverdienen. „Minijobs schaffen Chancen und Flexibilität für Beschäftigte und Betriebe. Diese niedrigschwellige Form der Beschäftigung sollten wir stärken, statt sie durch zusätzliche Abgaben unattraktiver zu machen“, betont Brandmann abschließend.