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FDP zur Digitalisierungsstrategie: „Digitalisierung muss die Verwaltung effizienter machen und Kosten senken“

„Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein. Wenn wir Verwaltungsabläufe automatisieren und Mitarbeitende von Routinetätigkeiten entlasten, muss sich das langfristig auch in der Personalplanung und bei den Kosten widerspiegeln"

FDP zur Digitalisierungsstrategie: „Digitalisierung muss die Verwaltung effizienter machen und Kosten senken“

Ernüchtert reagiert die FDP-Ratsfraktion Münster auf die  Ausrichtung der neuen Digitalisierungsstrategie der Stadtverwaltung. Es fehlen konkrete Ziele, Zeitpläne und Vorgaben zur Wirtschaftlichkeit.

„Die Strategie setzt mit der Standardisierung von Verwaltungsprozessen, dem Abbau von Doppelstrukturen und dem Einsatz von Automatisierung die richtigen Schwerpunkte. Allerdings bleibt sie bei der konkreten Umsetzung zu unverbindlich. Wir müssen wissen, welche Verbesserungen bis wann erreicht werden sollen und welchen Nutzen sie tatsächlich bringen“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Jörg Berens.

Besonders kritisch sehen die Freien Demokraten die fehlende Verknüpfung mit der Haushalts- und Personalplanung. „Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein. Wenn wir Verwaltungsabläufe automatisieren und Mitarbeitende von Routinetätigkeiten entlasten, muss sich das langfristig auch in der Personalplanung und bei den Kosten widerspiegeln. Gerade angesichts unserer angespannten Haushaltslage müssen wir diese Potenziale konsequent nutzen“, so Berens.

Die FDP fordert deshalb, die Strategie mit messbaren Zielen, verbindlichen Zeitplänen und einer nachvollziehbaren Wirtschaftlichkeitskontrolle zu unterlegen.

„Eine moderne Verwaltung zeichnet sich nicht durch möglichst viele digitale Projekte aus, sondern dadurch, dass sie mit den vorhandenen Ressourcen bessere Ergebnisse erzielt. Insofern bleibt die Vorlage deutlich hinter den Erwartungen zurück“, betont Berens abschließend.