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Schulstraßenversuch: Wo kein Elternwille, da keine Schulstraße

Schulstraßenversuch: Wo kein Elternwille, da keine Schulstraße

Für die FDP im Rat der Stadt Münster steht nach dem Auslaufen des einjährigen Schulstraßenversuchs an der Gottfried-von-Cappenberg-Schule fest: Die morgendliche Straßensperrung darf nicht verstetigt werden. Der Versuch habe weder die notwendige Unterstützung der Elternschaft gefunden noch die Verkehrsprobleme gelöst.

Bereits seit Anfang des Jahres wurde die Maßnahme von den Eltern nicht mehr ausreichend begleitet. „Auch wenn der Schulleiter und der Bezirksbeamte viel Herzblut und Zeit investieren, können sie die Straßensperrung nicht dauerhaft selbst begleiten. Und da die Eltern offensichtlich nicht den Bedarf sehen, um sich verlässlich einzubringen, ist die Sperrung der Straße umgehend wieder aufzuheben“, erklärt die FDP-Ratsfrau und schulpolitische Sprecherin Claudia Grönefeld.

Zudem habe die Schulstraße den morgendlichen Verkehr in die umliegenden Straßen verlagert. „Dies ist gegenüber den Anwohnenden unserer Auffassung nach nicht länger zu rechtfertigen“, so Grönefeld.

Die FDP fordert die Stadtverwaltung daher auf, den Schulstraßenversuch zu beenden und auf eine dauerhafte Einführung an diesem und anderen möglichen Standorten zu verzichten. Schulwegsicherheit müsse gewährleistet werden, jedoch mit Maßnahmen, die praktikabel seien und Akzeptanz fänden und keine neuen Belastungen für Anwohnende schaffen.